Schluss mit Mythen - Die Wahrheit über Mikrostrom

Ob in der Schmerztherapie, für Wellness-Anwendungen oder im Sport – Mikrostrom stellt in vielen Bereichen eine effektive Behandlungsmethode dar. 

Trotzdem gibt es jedoch immer wieder Zweifel und Vorurteile bezüglich der Wirksamkeit. 

„Doch nur wer die Fakten kennt, kann den tatsächlichen Nutzen von Mikrostrom richtig einschätzen“, findet Dr. med. univ. Vlastimil Voracek, Facharzt für Orthopädie und medizinischer Direktor der Luxxamed GmbH. Um mit den häufigsten Mythen aufzuräumen, werden sie im Folgenden näher beleuchtet.

Mythos 1: Mikrostrom gleicht einem schmerzhaften Stromschlag

Zum Glück stimmt das nicht! Viele Menschen glauben bei Mikrostrom sofort, er würde sich wie ein Stromschlag anfühlen. Das ist jedoch weit gefehlt: Diese Therapieform arbeitet mit einer Stromstärke zwischen 40 und 500 Mikroampere. 

„Das ist viel geringer als der kleine Stromschlag, den man manchmal spürt, wenn man sich elektrostatisch auflädt und dann zum Beispiel eine Türklinke berührt. Die Anwendung ist in der Regel also völlig schmerzfrei und kaum wahrnehmbar“, erklärt der Experte.

Mythos 2: Mikrostrom ist nur ein Wellness-Trend, kein seriöses Verfahren

Das ist falsch. Bereits 1982 zeigte eine wegweisende Studie von Cheng et al., dass Mikrostrom die ATP-Produktion in den Zellen um etwa das Fünffache steigert. 

„Weitere systematische und klinische Studien belegen die positiven Effekte hinsichtlich Schmerzreduktion, Wundheilung und Rehabilitation zusätzlich. So konnte beispielsweise nachgewiesen werden, dass Mikrostrom Schmerzen bei muskuloskelettalen Beschwerden signifikant lindert und die Heilungschancen bei Wunden deutlich verbessert werden“, weiß Dr. Voracek aus eigener Erfahrung. 

Das zeigt deutlich: Mikrostrom ist kein reiner Trend, sondern eine wissenschaftlich fundierte und bewährte Methode.

Mythos 3: Mikrostrom und TENS-Geräte sind dasselbe

Das lässt sich so pauschal nicht sagen. TENS steht für Transkutane Elektrische Nervenstimulation. Ein solches Gerät arbeitet mit vergleichsweise hohen Stromstärken (10 bis 50 Milliampere), um Schmerzsignale im Nervensystem zu blockieren. 

Mikrostrom dagegen arbeitet mit deutlich schwächeren Impulsen, da es auf der Zellebene wirkt. Im Vergleich zu TENS ist die Stromstärke um das Tausendfache niedriger und somit kaum bis gar nicht wahrnehmbar. 

Während TENS also vor allem Schmerzen unterdrückt, fördert Mikrostrom die körpereigenen Heilungsprozesse auf zellulärer Ebene, was Schmerzen wiederum nachhaltig lindert und vorbeugt. Es sind also zwei unterschiedliche Strombehandlungen, die unterschiedliche Anliegen verfolgen.

Mythos 4: Mikrostrom lohnt sich nur für Leistungssportler

Diesen Irrglauben hegen viele. „Hochleistungssportler profitieren besonders häufig von Mikrostrom, etwa zur Leistungsoptimierung oder Regeneration nach einem anstrengenden Training“, berichtet Dr. Voracek

Sie stellt klar: „Aber die klinischen Anwendungsfelder sind viel breiter gefächert: Chronische Schmerzsyndrome, Reha nach Gelenk-OPs, neurologische Beschwerden – Mikrostrom ist eine echte Unterstützung für die Verbesserung bei den verschiedensten Erkrankungen.“ 

Klinische Studien bestätigen: Die sanfte elektrische Stimulation kann Beschwerden lindern, die Beweglichkeit verbessern und den Heilungsverlauf beschleunigen, egal ob Profi-Sportler oder jemand, der einfach wieder schmerzfrei leben möchte.

Mythos 5: Mikrostrom ist für jeden geeignet

An sich stimmt das, allerdings gibt es einige Ausnahmen. Prinzipiell unterstützt Mikrostrom bei einer Vielzahl von Beschwerden und ist in der Regel vollkommen sicher. 

„Allerdings sollte eine Behandlung nur bei geschultem Fachpersonal erfolgen. Außerdem gibt es einige Vorerkrankungen, die Patienten von einer Mikrostromtherapie ausschließen“, erklärt der Facharzt. 

So ist eine Behandlung für Personen, die Herzrhythmusstörungen, einen Schrittmacher oder Epilepsie haben, sowie Schwangere ungeeignet.

„Für alle, die nach sanften, nachhaltigen Wegen suchen, Schmerzen zu lindern oder die Heilung zu fördern, ist Mikrostrom eine spannende Option – wissenschaftlich fundiert, sicher und zukunftsweisend“, sagt Dr. Voracek abschließend.

Weitere Informationen erhalten Sie auch direkt unter www.luxxamed.de