Reagieren, bevor die Lampe ausbrennt

Sport hilft den Arbeitsalltag richtig auszugleichen

Der Arbeitsalltag stellt vielen immer neue Herausforderungen, seien sie stressig oder hektisch. Wer ehrgeizig und engagiert arbeitet, häuft schnell die eine oder andere Überstunde an. „Sich im Job und in der Karriere richtig reinzuhängen, ist vollkommen in Ordnung und gut, um im Leben erfolgreich zu sein.

Doch wer verlernt, auf seine privaten und sozialen Bedürfnisse zu hören, verliert das mentale Gleichgewicht – was weder für die eigene Psyche noch für konstruktives Arbeiten von Vorteil ist“, weiß Jürgen Höller, Europas führender Erfolgs- und Motivations-Experte. Er erklärt, was nach der Arbeit gut tut und worauf verzichtet werden sollte.

Fernsehen und Co. sind keine Entspannungshelfer
Sport ist ein wichtiger und gesunder Ausgleich für den Arbeitsalltag. Wer unter Stress steht, fühlt sich nach der Arbeit ausgelaugt und mitunter deprimiert. Oft geht der Weg dann aufs Sofa vor dem Fernseher, an den Computer oder andere mediale Geräte mit dem Gedanken „Erst mal entspannen“.

Doch Jürgen Höller weiß: „Das ist genau der falsche Weg, wie eine Studie herausgefunden hat. Diese belegt, dass sich negative Effekte von Stress oder allgemeiner Belastung sogar noch verstärken.“ Zu der Verstärkung der negativen Gefühle gesellt sich bei dieser Form der Freizeitgestaltung zudem das schlechte Gewissen, andere Aufgaben vernachlässigt zu haben, mit dem Bewusstsein, dass die freie Zeit eigentlich verschwendet ist.

Auspowern für neue Kraft
Klingt komisch, stimmt aber: „Auch wenn es schwerfällt, sich nach einem harten Arbeitstag zum Sport zu motivieren, liegt hier der Schlüssel zur Entspannung für Körper und Seele. Sportarten wie Boxen, Jumping oder Zumba sind optimal zum Stressabbauen und helfen, am nächsten Tag wieder durchzustarten. Dabei sollte hier nicht der Ehrgeiz im Vordergrund stehen, sondern die Aktivität um ihretwillen genossen werden.

Wem es schwerfällt sich aufzuraffen, der kann feste Termine mit Freunden abstimmen oder einen regelmäßigen Kurs besuchen. Die Bewegung hilft dabei, sich auf sich selbst zu fokussieren und Abstand vom Tag zu schaffen. Im Sport heißt das ‚aktive Regeneration‘.“

Etwas Bewegung ist besser als nichts
Viele Tätigkeiten finden heutzutage am Schreibtisch vor dem Computer statt. Dies führt zu körperlichen Problemen, es kommt zu Muskelverspannungen und zu Schmerzen in Rücken oder Nacken. „Wer Schmerzen hat, kann sich nicht hundertprozentig konzentrieren. Um dem vorzubeugen, helfen schon kleine Aktivitäten.

Im Büro mehr laufen und auch einmal Aufgaben im Stehen erledigen oder statt des Aufzugs lieber die Treppe nehmen. Auch ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause oder nach der Arbeit sowie ein Massagetermin helfen, den Kopf frei zu bekommen.

Wer an bewegungsintensiven Aktivitäten keine Freude hat, findet Entspannung und Ausgleich bei Sportarten wie Yoga, Qigong oder auch bei einem Saunagang“, rät Jürgen Höller und ergänzt: „In erster Linie geht es einfach darum, einen Ausgleich zu schaffen, um physisch und mental aufzutanken, denn so ist es möglich, langfristig jeden Tag erfolgreich zu meistern, egal welche Herausforderungen auf einen warten.

Weitere Informationen finden Sie auch direkt unter www.juergenhoeller.com