Kühle Wickel gegen dicke Beine bei Hitze

Luvos-Heilerde: natürliche Hilfe bei Venenbeschwerden

Auch wenn die Temperaturen in den letzten Tagen etwas niedriger waren - der Sommer steht vor der Tür.

Wenn dann wieder höhere Temperaturen an der Tagesordnung sind, lleiden Menschen mit einer Venenschwäche besonders: Ihre Beine schwellen an, die Schuhe sitzen unangenehm eng. Als Soforthilfe lässt sich ein kühlender Wickel mit natürlicher Luvos-Heilerde anlegen. Er wirkt abschwellend und lindert Schmerzen, Spannungsgefühl sowie Juckreiz.

Mindestens zehn Millionen Deutsche haben Probleme mit den Venen; Frauen deutlich häufiger als Männer. Aufgabe der Venen ist es, Blut aus den Beinen Richtung Herz zu transportieren. Doch bei einer Venenschwäche versackt es, weil die Venenklappen, die wie Ventile wirken, nicht mehr richtig schließen.

Typische Anzeichen sind ein Schweregefühl, Schmerzen und Juckreiz.

Weil Flüssigkeit ins Gewebe übertritt, schwillt die Region um den Knöchel an. Bei Hitze verschlimmern sich die Beschwerden, denn durch die Wärme erweitern sich die Adern. Auch langes Stehen und Sitzen verstärken sie. Im fortgeschrittenen Fall entwickeln sich Krampfadern. Auch kann es zu schmerzhaften Venenentzündungen kommen. 

Die natürliche Heilerde wirkt entzündungshemmend 

Ein bewährtes Rezept aus der Naturheilkunde, mit dem sich Venen-Beschwerden lindern lassen, sind kühlende Wickel mit Heilerde, etwa naturreiner Luvos-Heilerde.

„Beinwickel mit Heilerde wirken entstauend, entzündungshemmend und durchblutungsfördernd“, sagt Prof. Dr. Peter Gündling, Allgemeinmediziner mit Schwerpunkt Naturheilverfahren in Bad Camberg. „Die Wirkung wird durch den Kältereiz und den Eigendruck der feuchten Heilerde-Paste erklärt“, fügt er hinzu. Dies lindert Schwellungen und Schmerzen, strafft die Venen und entspannt die Muskulatur. „Bei Krampfadern sind solche Beinwickel wohl eine der besten aller Maßnahmen“, betont er. 

So macht man einen Heilerde-Wickel

Verrühren Sie 7 Teile Luvos-Heilerde mit 2 Teilen kaltem Wasser zu einer salbenartigen Paste oder verwenden Sie die gebrauchsfertige Paste von Luvos. Tragen Sie die Paste messerrückendick auf beide Unterschenkel auf. Der Bereich wird mit einem feuchten Leinen- oder Baumwolltuch umwickelt und mit einem weiteren Tuch abgedeckt.

Die Heilerde sorgt als Erstes für angenehme Kühlung, wodurch die Schmerzen abklingen.

Dann entfaltet sie eine spürbare Tiefenwirkung. Lassen Sie den Wickel liegen, bis die Heilerde trocken ist.

Dies bewirkt einen zusätzlichen Effekt:

Beim Trocknen kommt es zu einer Saugwirkung, die einen Flüssigkeitsstrom von innen nach außen bewirkt. „Dadurch wird überschüssige Gewebsflüssigkeit abtransportiert“, beschreibt Prof. Gündling. Außerdem hat dies eine intensive Wechselwirkung zwischen der Heilerde und dem entzündeten Gewebe zur Folge.

In einer Studie1, durchgeführt in Prof. Gündlings Praxis, wurden Patienten mit Venenbeschwerden drei Wochen lang zweimal pro Woche mit einem Beinwickel behandelt. Ergebnis: Schmerzen in den Beinen, Schweregefühl und Juckreiz nahmen deutlich ab. So ging das Schweregefühl um 61,5 Prozent zurück. Auch die Lebensqualität der Betroffenen stieg. 

Beinwickel eignen sich auch bei Venen-Entzündungen sowie Unterschenkelgeschwüren, da Heilerde frei von gefährlichen Erregern ist und auch auf offene Wunden aufgetragen werden kann. „Die Patienten können die Wickel einfach zu Hause in Eigenregie durchführen“, sagt Prof. Gündling abschließend.

Zusatztipp: Heilerde-Wickel hilft bei Sportverletzungen

Joggen, Fußball spielen oder auf Inlinern rollen – im Sommer macht Sport besonders Spaß. Allerdings häufen sich dabei Sportverletzungen. Bei Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen hilft ein kalter Wickel mit naturreiner Luvos-Heilerde gleich mehrfach: Der Kältereiz stillt die akuten Schmerzen sofort. Außerdem wirkt er abschwellend, entzündungshemmend und heilungsfördernd.

Mehr Informationen unter www.luvos.de 

Literaturnachweis:
1Gündling, P. W., Redlich, K., Jork, K.: Effectiveness of cold mud packs on venous disorders and quality of life in patients with chronic venous insufficiency. European Journal of Integrative Medicine 2008; 1(S1):S56