Alltag aus, Achtsamkeit an: Impulse für mehr Ruhe im Kopf

Termindruck, dauerhafte Erreichbarkeit, hohe Erwartungen

66 Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig oder zumindest manchmal gestresst, lediglich 8 Prozent geben an, keinen Stress zu empfinden.

Diese Zahlen aus dem Stressreport 2025 der Techniker Krankenkasse verdeutlichen, wie präsent psychische Belastungen im Alltag sind und wie relevant konkrete Strategien zur Entlastung werden.

Atemtechniken: Mit bewusster Atmung gegen innere Unruhe

Ein zentraler Ansatzpunkt ist der Atem. Bewusste Atemtechniken unterstützen den Körper dabei, das Nervensystem zu beruhigen, was zu einer Reduktion der Stresshormone führt. 

Auch strukturierte Atemübungen wie die 4-7-8-Methode können helfen, das Nervensystem zu beruhigen: Einatmen, Atem anhalten, verlängert ausatmen in einem klaren Rhythmus. Diese Technik lässt sich unkompliziert in Pausen oder vor dem Einschlafen einsetzen und wirkt oft bereits nach wenigen Minuten stabilisierend.

„Viele Menschen unterschätzen, wie stark sich einfache Atemimpulse auf das Stresslevel auswirken können“, erklärt Maja Mast, zertifizierte Yogalehrerin und Gründerin von Yoga Studio Fox. „Entscheidend ist nicht die Komplexität einer Übung, sondern ihre regelmäßige Anwendung im Alltag.“

Körperwahrnehmung stärken: Bodyscan und Muskelentspannung

Mentale Entlastung beginnt häufig im Körper. Beim Bodyscan wandert die Aufmerksamkeit systematisch durch einzelne Körperbereiche. Empfindungen werden registriert, ohne sie zu bewerten. Diese Form der Achtsamkeit schafft Distanz zu kreisenden Gedanken.

Ähnlich wirkt die progressive Muskelentspannung nach Jacobson: Muskelgruppen werden nacheinander bewusst angespannt und wieder entspannt. Der Kontrast zwischen Spannung und Entspannung schärft die Körperwahrnehmung und fördert Muskelentspannung.

Innere Bilder und Gedanken bewusst lenken

Meditation und autogenes Training setzen auf die gezielte Lenkung der Aufmerksamkeit. Bei einer kurzen Meditation richtet sich der Fokus bewusst auf ein Element – etwa den Atem, ein inneres Bild oder ein ruhiges Wort. 

Gedanken dürfen auftauchen, werden jedoch nicht weiterverfolgt. Stattdessen kehrt die Aufmerksamkeit immer wieder zum gewählten Anker zurück. So entsteht schrittweise mehr geistige Klarheit.

Beim autogenen Training wird mit wiederholenden Formeln wie „Meine Atmung ist ruhig“ und „Meine Arme und Beine sind angenehm schwer“ gearbeitet. Diese gedanklichen Impulse fördern die körperliche Entspannung und sind zum Einschlafen besonders effektiv. Ergänzend regen Affirmationen dazu an, die eigene innere Haltung zu stärken, etwa indem Vertrauen in den eigenen Weg aufgebaut oder bewusst das Loslassen geübt wird.

Formulierungen wie „Ich begegne Herausforderungen mit Ruhe und Klarheit“ oder „Ich erlaube mir, Pausen zu machen und neue Kraft zu schöpfen“ können dabei als mentale Leitgedanken dienen.

„Viele Menschen glauben, sie hätten keine Zeit für Entspannung“, sagt Mast. „Dabei reichen oft wenige Minuten bewusste Aufmerksamkeit, um den gesamten Tag spürbar zu verändern.“

Über Yoga Studio Fox
Yoga Studio Fox mit Sitz in Stuttgart bietet moderne, zertifizierte Aus- und Fortbildungen für angehende Yogalehrerinnen und Yogalehrer an.

Das flexible Ausbildungskonzept verbindet fundiertes Wissen mit digitaler Lehre, persönlicher Betreuung und Flexibilität.

Die Qualität der Kurse wird durch mehrfache Zertifizierungen durch die American Yoga Alliance, die Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V., eine TÜV-Zertifizierung sowie die AZAV-Trägerschaft unterstrichen.

Weitere Informationen gibt es unter: www.yogastudiofox.com