Trockener Garten: Mit tonhaltigen Erden und Mulchen dem Klimastress trotzen

Die Sommer werden heißer, die Trockenperioden länger 

Und das stellt Hobbygärtner vor Herausforderungen. 

Zwar bleibt die jährliche Niederschlagsmenge in vielen Regionen nahezu konstant, doch sie verteilt sich immer ungleichmäßiger. Wochenlange Hitzeperioden ohne Regen wechseln sich mit Starkregenereignissen ab. 

Pflanzen reagieren darauf sensibel: Sie leiden unter Wassermangel, verlieren an Vitalität und sind anfälliger für Schädlinge.

Trockener Garten: Mit tonhaltigen Erden und Mulchen dem Klimastress trotzen

Eine geschlossene Bodenoberfläche ist in der Natur fast überall zu finden – und genau dieses Prinzip lässt sich im Garten erfolgreich nutzen. Mulchen zählt zu den wirksamsten Maßnahmen, um Beete, Rabatten und Staudenpflanzungen widerstandsfähiger gegen anhaltende Trockenheit zu machen.

Die Vorteile sind vielfältig

Eine Mulchschicht reduziert die Verdunstung und bewahrt die Bodenfeuchte über längere Zeiträume. Gleichzeitig verhindert sie eine starke Erwärmung des Bodens und schafft so ausgeglichene Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse, die sowohl Pflanzen als auch Bodenorganismen zugutekommen. 

Sie schützt vor Erosion und Verschlämmung, indem sie die Aufprallenergie von Regentropfen abfängt und die Bodenstruktur stabil hält. 

Niederschläge können dadurch besser versickern, selbst Starkregen. Darüber hinaus unterdrückt die Mulchschicht – je nach Material und Stärke – unerwünschten Aufwuchs von Unkräutern.

Besonders bewährt hat sich in den vergangenen Jahren die Gartenfaser von frux, eine torffreie Mischung aus stickstoffstabilisierten Holzfasern, Rindenhumus und Grüngutkompost. 

Entwickelt in Zusammenarbeit mit Forschungsanstalten, hat sich der Begriff inzwischen als Synonym für eine ganze Mulchgattung etabliert. Gartenfaser sieht nicht nur ansprechend aus, sondern ist vielseitiger einsetzbar als viele andere organische und mineralische Materialien.

Gartenfaser punktet zudem mit besonderen Eigenschaften: Sie bleibt auch in Hanglagen stabil liegen und eignet sich, weil sie keine Gerbsäure enthält, selbst für empfindliche Pflanzen. 

Ein weiterer Vorteil: Bei Neubepflanzungen muss die Mulchschicht nicht entfernt werden, sondern kann einfach in den Boden eingearbeitet werden – und wirkt dort als wertvoller Bodenverbesserer weiter.

Quelle:
Das Grüne Medienhaus