Zahnarzt statt Standard-Tipps: Was wirklich gegen das Schnarchen hilft
Wer das Schnarchen in den Griff bekommen möchte, stößt heute schnell auf unzählige vermeintliche Lösungen.
Was kaum bekannt ist: In den meisten Fällen entsteht Schnarchen direkt im Mund- und Rachenraum. Genau deshalb spielt der Zahnarzt bei der Behandlung eine entscheidende Rolle.
Denn was viele Menschen noch nicht wissen: Zahnarztpraxen bieten Patienten mit individuell angepassten Anti-Schnarchschienen eine professionell begleitete Therapie.
Orthos, ein Fachlabor für zahnärztliche Therapiegeräte, möchte darüber aufklären, wie Schnarchen entsteht, warum viele Betroffene den Zahnarzt zu spät einbeziehen und warum individuell angepasste Lösungen wirksamer sind als gängige Standardprodukte aus dem Internet.
Schnarchen betrifft Millionen Menschen
Rund 60 Prozent der Männer und 41 Prozent der Frauen leiden unter den nächtlichen Atemgeräuschen. Trotzdem wissen viele Menschen erstaunlich wenig darüber, wie Schnarchen überhaupt entsteht und wer der richtige Ansprechpartner ist.
Stattdessen wird häufig zuerst auf frei verkäufliche Produkte, Hausmittel oder vermeintliche „Schnelllösungen“ aus dem Internet gesetzt.
Dabei können ausgerechnet Zahnärzte weiterhelfen
Sie bieten Schnarchern eine individuelle Lösung für ihr Problem. Bei vielen Betroffenen fehlt jedoch noch das Bewusstsein dafür: „Die meisten Leidtragenden denken bei Schnarchen zuerst an die Nase.
Dass die Ursache häufig direkt im Mund- und Rachenbereich liegt und der Zahnarzt deshalb eine wichtige Rolle spielt, wissen die wenigsten“, erklärt Ingo Göttner. Er ist Experte und Fachberater bei Orthos, einem Fachlabor für zahnärztliche Therapiegeräte, das mit Zahnarztpraxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammenarbeitet.
Die Ursache liegt meist im Mundbereich
Bei mehr als 80 Prozent der Betroffenen entsteht Schnarchen, wenn die Zunge den Atemfluss behindert. Während des Schlafs erschlafft die Muskulatur, der Unterkiefer fällt – besonders in Rückenlage – nach hinten, was die Atemwege verengt. Der Atemfluss wird erschwert, wodurch Gaumensegel und Weichteile im Rachenraum in Vibration geraten und die typischen Schnarchgeräusche entstehen.
Hinweise auf diese mechanische Ursache können etwa Schnarchen in Rückenlage, Mundtrockenheit am Morgen, das Gefühl einer blockierten Atmung oder vom Schlafpartner beobachtete Atemaussetzer sein.
„Das Problem entsteht in den meisten Fällen direkt im Mundbereich. Genau deshalb sollte der Zahnarzt für Schnarcher die erste Ansprechperson sein. Er kann entscheidend dazu beitragen, dass Betroffene ihr Schnarchen loswerden“, macht Göttner deutlich.
Wie das Schnarchen stoppen? Viele tappen im Dunkeln
Doch bis Betroffene professionelle Hilfe suchen, vergeht oft reichlich Zeit. Viele versuchen zunächst, ihr Schnarchen selbst in den Griff zu bekommen – etwa mit frei verkäuflichen Produkten oder allgemeinen Tipps.
„Die meisten dieser vermeintlichen Lösungen setzen nicht an der individuell vorliegenden Ursache an“, führt Göttner aus.
Er fährt fort: „Das ist wenig zielführend und kann auf Dauer nicht nur frustrierend, sondern auch teuer werden.“
Wichtig sei deswegen eine klare medizinische Einordnung: Die Diagnose, ob Patienten Atemaussetzer während des Schlafens haben, also eine Schlafapnoe vorliegt, erfolgt durch Schlafmediziner beziehungsweise im Schlaflabor und ist entscheidend für die weitere Therapie.
Eine individuell angepasste zahnmedizinische Schiene, die das Zurückfallen des Unterkiefers verhindert, kann Schnarchen deutlich reduzieren.
Und die Wirkung setzt bereits beim Einsetzen in der ersten Nacht ein. Sie ist auch für Apnoe-Patienten eine deutlich angenehmere Alternative zur gängigen CPAP-Maske.
Individuelle Therapie - vom Zahnarzt begleitet
Mit LunaSol hat Orthos genauso eine Anti-Schnarchschiene entwickelt. Sie hält den Unterkiefer während des Schlafs in leicht vorgeschobener Position, dadurch bleiben die Atemwege offen, der Atem fließt frei, ohne lästige Schnarchgeräusche.
Der Weg zur eigenen Schiene ist simpel
Nach der Voruntersuchung nimmt der Zahnarzt einen Abdruck oder digitalen Scan des Ober- und Unterkiefers. Zusätzlich wird ein sogenannter Konstruktionsbiss genommen, der die optimale Position des Unterkiefers beim Patienten festlegt.
Auf Basis dieser Daten wird im Fachlabor Orthos eine LunaSol Schiene maßgefertigt.
Das biokompatible, dünne und leichte Material sorgt für den angenehmen Tragekomfort. Laut Göttner sind viele Patienten überrascht, dass oft bereits ein leichter Vorschub des Unterkiefers ausreicht, um das Schnarchen deutlich zu reduzieren.
Im Unterschied zu unspezifischen Standardprodukten wird eine Anti-Schnarchschiene wie LunaSol exakt an die individuelle Kiefer- und Zahnsituation angepasst und laufend kontrolliert.
„Genau deshalb ist die professionelle, zahnmedizinische Begleitung so wichtig“, hält Göttner abschließend fest.
Über das Unternehmen:
Orthos ist ein Fachlabor für zahnärztliche Therapiegeräte mit Standorten in Frankfurt am Main und Weimar. Das Unternehmen unterstützt seit 1983 Zahnärzte in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Über 7.500 Partnerpraxen vertrauen auf die Expertise von Orthos bei der Herstellung individueller kieferorthopädischer Apparaturen, von unsichtbaren Zahnspangen über therapeutische Schienen bis hin zu auf individuelle Bedürfnisse abgestimmten Lösungen, um das Schnarchen zu stoppen.
Mit LunaSol hat Orthos eine Schiene entwickelt, die den Unterkiefer in leicht vorgeschobener Position hält und den Betroffenen sowie ihren Partnern zu ruhigerem Schlaf und mehr Lebensqualität verhilft. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf Tragekomfort, hochwertige Materialien und eine lange Lebensdauer. Orthos kombiniert langjährige Erfahrung mit moderner Fertigungstechnologie und bietet Zahnärzten umfassende Unterstützung durch Fachberater, Seminare, Infomaterialien und praxisnahe Fortbildungen.
Weitere Informationen unter: www.lunasol-orthos.de