Beauty-Quickie oder Risiko?
Das steckt wirklich hinter den LED-Lichtmasken für zu Hause
LED-Lichtmasken erfreuen sich großer Beliebtheit in der Selfcare-Welt – kein Wunder, denn sie versprechen eine einfache, schmerzfreie Schönheitsroutine in den eigenen vier Wänden.
Ob gegen Akne, für ein strahlendes Hautbild oder gegen Falten: Die Möglichkeiten klingen verführerisch.
„LED-Lichttherapie kann bei bestimmten Hautproblemen durchaus wirksam sein, aber nur wenn die richtige Wellenlänge und Anwendungsmethode gewählt werden“, weiß Dr. med. univ. Vlastimil Voracek, Facharzt für Orthopädie und medizinischer Direktor der Luxxamed GmbH.
- Was können die vielversprechenden LED-Lichtmasken wirklich leisten?
- Und welche Risiken lauern bei der Selbstanwendung?
Leuchtende Technik für strahlende Haut
Die Wirksamkeit hängt stark von den richtigen Parametern ab wie Wellenlänge, Dauer und Intensität der Behandlung. Viele Masken im Handel versprechen schnelle Ergebnisse, doch diese sind nicht immer wissenschaftlich belegt – vor allem, wenn man sie zu Hause ohne Fachkenntnis nutzt.
Grundsätzlich funktionieren solche Produkte, da ihre Strahlen in die verschiedenen Hautschichten gelangen und dort die Zellen anregen.
„Jedes Licht hat einen unterschiedlichen Effekt, je nachdem wie weit es in die Hautschichten eindringen kann. Zum Beispiel besitzt blaues Licht antimikrobielle Eigenschaften, während rotes Licht tiefer wirkt und so regenerative Prozesse in Gewebe und Muskeln anstößt. Grünes Licht wiederum stimuliert die Kollagenproduktion“, erklärt Dr. Voracek und mahnt: „Auf den ersten Blick ist diese einfache, schmerzfreie Behandlung, die sich bequem in den Alltag integrieren lässt, verlockend. Doch wer eine falsche Einstellung verwendet, wird den gewünschten Effekt nicht erzielen.“
Qualität statt Schönheitsschnäppchen
Da die Wirksamkeit stark von der Qualität des Geräts und der korrekten Anwendung abhängt, ist bei der Auswahl und Nutzung der Maske Vorsicht geboten.
„Geräte aus Drittländern, die im Internet günstig angeboten werden, sind häufig nicht geprüft. Dort besteht dann die Gefahr, dass sie nicht den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen und bei Gebrauch Risiken haben. Fehlende oder unklare Angaben zu den technischen Details, wie Bestrahlungsdauer oder Schutzmaßnahmen, können ebenfalls problematisch sein“, weiß Patrick Walitschek, Geschäftsführer der Luxxamed GmbH.
Es gibt auch Masken mit einer größeren Farbauswahl.
Die versprochenen Effekte sind jedoch noch nicht nachweislich bestätigt – gelbes oder violettes Licht sind also mit Bedacht zu genießen.
Aber das ist noch nicht alles
Bei unsachgemäßer Nutzung kann die Behandlung sogar schaden, beispielsweise die Augen, die ungeschützt sehr empfindlich sind. Auch kann eine zu lange oder zu häufige Anwendung die Haut reizen oder sogar verletzen. Eine ausführliche Gebrauchsanweisung zu den technischen Details, wie Bestrahlungsdauer oder Schutzmaßnahmen, ist daher unverzichtbar.
Beauty ohne Risiko
Professionelle Behandlungen durch Fachpersonal bieten deutlich mehr Sicherheit und Effizienz.
Warum? Weil sie individuell auf die Bedürfnisse der Haut eingehen.
Zuerst erfolgt eine gründliche Analyse: Gibt es Vorerkrankungen, Medikamente oder Allergien, die gegen eine Lichtbehandlung sprechen?
Darauf aufbauend werden die Parameter genau angepasst. Das beinhaltet die Dauer, Intensität und Frequenz der Lichttherapie, wodurch das Risiko von Nebenwirkungen minimiert und der gewünschte Effekt maximiert wird.
Außerdem kommen in professionellen Praxen nur geprüfte, zertifizierte Geräte zum Einsatz, die den europäischen Sicherheitsstandards entsprechen.
„Diese Geräte verfügen über präzise Kontrollsysteme, die eine sichere Anwendung gewährleisten. Während der Behandlung wird die Haut überwacht und bei Bedarf werden sogar zeitgleich Anpassungen vorgenommen. Ein individuelles Konzept erbringt immer bessere Ergebnisse als eine vermeintliche One-size-fits-all-Lösung“, erklärt der Technikexperte abschließend.
Weitere Informationen unter www.luxxamed.de