Frühlings-Haarausfall ist real: Das passiert jetzt wirklich

Das Suchinteresse nach „Haarausfall“ und „Haare fallen aus“ steigt traditionell im frühen Frühling. 

Und laut Haar- und Beauty-Expertin Danielle Louise on Fresha, der weltweit führenden Beauty- und Wellness-Buchungsplattform, ist das keine Einbildung.

„Frühlingsbedingter Haarausfall ist absolut real“, sagt Danielle Louise on Fresha. „Wir sehen jedes Jahr im März und April mehr Kundinnen und Kunden, die wegen Haarausfall in Panik geraten. In den meisten Fällen ist es saisonaler Haarwechsel, kombiniert mit Winterschäden, die jetzt erst sichtbar werden.“

Da die Salonbuchungen für Farbkorrekturen und Schnitte nach dem Winter auf der Fresha-Plattform anziehen, erklärt Danielle, was mit dem Haar beim Übergang in den Frühling wirklich passiert und warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für einen saisonalen Reset ist.

Warum im März und April mehr Haare ausfallen

„Haare wachsen in Zyklen“, erklärt Danielle Louise on Fresha. „Nach dem Winter wechseln mehr Haarfollikel gleichzeitig in die Ausfallphase. Deshalb sehen Sie mehr Haare in der Bürste oder im Abfluss der Dusche.“

Langjährige Forschung deutet darauf hin, dass die Haarretention in den kälteren Monaten höher ist. Heisst: Mehr Haare werden länger gehalten. Wenn der Frühling kommt, stösst der Körper diesen Überschuss natürlicherweise wieder ab.

„Das kann sich dramatisch anfühlen“, ergänzt Danielle, „aber 50 bis 100 Haare pro Tag zu verlieren ist normal. Im Frühling kann diese Zahl leicht ansteigen. Der entscheidende Unterschied ist die Wahrnehmung: Man bemerkt es eher.“

Sie rät zu professionellem Rat, wenn der Haarausfall mit sichtbaren lichten Stellen, Kopfhautreizungen oder plötzlichem, starkem Haarverlust einhergeht.
Warum Blondierschäden nach dem Winter auffallen

Der Winter ist berüchtigt dafür, dem Haar zuzusetzen. Kalte Luft draussen, trockene Heizungsluft drinnen, Reibung durch Schals und Mützen: All das schwächt die Haarstruktur.

„Blondiertes oder aufgehelltes Haar ist ohnehin poröser“, sagt Danielle Louise on Fresha.

 „Nach Monaten mit Trockenheit und Haarbruch wird der Schaden im Frühling deutlicher. Viele kommen und sagen, ihr Haar fühlt sich plötzlich dünner an, dabei ist es kumulierter Haarbruch.“

Mit mehr Tageslicht und mehr Zeit draussen werden auch ungleichmässige Töne und Trockenheit sichtbarer.

Das spiegelt sich auch im Buchungsverhalten auf der Fresha-Plattform wider: Farbkorrekturen und aufbauende Treatments steigen nach dem Winter, weil viele Kundinnen und Kunden verblasste oder gelbstichige Nuancen auffrischen möchten.

Der Trend zur „Spring Chop“

Jedes Jahr berichten Salons von einem deutlichen Anstieg an Kundinnen und Kunden, die beim Wetterwechsel auf kürzere, gesündere Styles umsteigen.

„Wir nennen das den ‘Spring Chop’“, sagt Danielle Louise on Fresha. „Viele wollen trockene Spitzen loswerden und neu starten. Schon ein paar Zentimeter können das Haar sofort voller und gesünder wirken lassen.“

Zum saisonalen Reset gehören oft:

  • Spliss wegschneiden
  • Überstrapazierte Längen reduzieren
  • Wechsel zu wärmeren, glänzenderen Farbtönen
  • Face-Framing-Layers für mehr Bewegung

„Frühling ist psychologisch stark mit Erneuerung verbunden“, erklärt Danielle. „Nach Monaten mit wenig Pflege und unter Mützen möchten viele wieder gepflegt und ‘fresh’ aussehen.“

Wann sich ein Salontermin lohnt

Danielle empfiehlt zu buchen, wenn:

  • der Haarausfall stärker wirkt als sonst und Sie Sicherheit möchten
  • das Haar spürbar trocken, brüchig oder ungleichmässig ist
  • die Farbe stumpf wirkt oder einen Gelbstich hat
  • der letzte Schnitt länger als 10 bis 12 Wochen her ist

„Eine professionelle Einschätzung macht den Unterschied“, sagt Danielle Louise on Fresha. „Ein Stylist kann erkennen, ob es normaler saisonaler Haarwechsel ist oder Haarbruch durch Schäden, und die Behandlung entsprechend anpassen.“

Wer gern mehr erfahren möchte, schaut bitte direkt unter https://www.fresha.com/lp/en/bt/hair-salons