Die Pflege-Uhr umstellen

Warme Sommertemperaturen gehören, zumindest für dieses Jahr, der Vergangenheit an.

Stattdessen sind Haut und Haare warmer, trockener Heizungsluft und kaltem Herbstwind ausgesetzt. Sprödes Haar, rissige Hände und ein Spannungsgefühl auf der Haut sind die Folge.

Doch das muss nicht sein – wer seine Pflegeroutine rechtzeitig von Sommer auf Winter umstellt, pflegt Haut und Haare auch in den kühlen Monaten geschmeidig schön.

Besonders der Wechsel zwischen der Kälte draußen und der warmen Heizungsluft in der Wohnung stellt für die Haut eine Herausforderung dar. Der Temperaturwechsel stresst und strapaziert die Haut und lässt sie austrocknen.

Da durch die Kälte außerdem auch die Sauerstoffzufuhr beeinträchtig wird, reagiert die Haut im Winter besonders empfindlich auf äußere Einflüsse.

Das Gesicht und die Lippen sind häufig am stärksten betroffen, immerhin sind sie Wind und Wetter so gut wie immer ausgesetzt.

Für die Lippen eignet sich ein Pflegebalsam, der nach Bedarf auf die Lippen aufgetragen wird. Zusätzlich zur täglichen Pflege mit einer reichhaltigen Creme, können besonders hochkonzentrierte Seren, Ampullen oder Masken die Gesichtshaut mit einer Extraportion Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgen.

„Eine Pflege-Ampullenkur, die für den Winter konzipiert ist, bannt die Wetter- und Hautprobleme binnen kurzer Zeit. Wirkstoffkonzentrate versorgen die Haut so intensiv und reichhaltig, dass sie die kalten Temperaturen, den scharfen Wind und die trockene Heizungsluft unbeschadet übersteht.“, empfiehlt Claudia Helsper, Chefkosmetikerin bei Jean D’Arcel.

Auch der restliche Körper sollte mit Nährstoffen versorgt werden. Cremes mit Urea, Glycerin, Aminosäuren wie Lysin oder Alanin pflegen die Haut auch im Winter zart.

Auch die Haare können durch die warme Heizungsluft spröde werden und austrocknen.

Wer seine Spülung durch eine Haarmaske ersetzt und diese zweimal wöchentlich nach der Haarwäsche einwirken lässt, pflegt sein Haar perfekt für kalte Wintertage.

Außerdem können spezielle Pflegeserien für den Winter verwendet werden, da sie meistens Wirkstoffe enthalten, die das Haar im Winter besonders benötigt.

Bei den Händen gilt dasselbe wie bei Haaren und Gesicht

Da sie der Witterung sehr häufig ausgesetzt sind, gilt auch hier: pflegen, pflegen pflegen.

„Für streichelzarte Winter Wonderhands schützt eine Handcreme mit Antioxidantien die Haut. Gleichzeitig unterstützen wertvolle Mineralien und Spurenelemente das Immunsystem der Haut und versorgen intensiv mit Feuchtigkeit. Sheabutter für strapazierte Hände sowie feuchtigkeitsspendende Hyaluronsäure ergänzen die Wirkstoff-Crew.“, verrät Elena Helfenbein, Leitung des Centers für Studien und Anwendung bei BABOR.

Quelle:
beautypress