Spartipps für jedermann

Jürgen Höller gibt 5 einfache Tipps, damit sich nicht nur das Sparschwein freut

Viele Menschen kennen den Moment, wenn sie am Ende des Monats einen Blick auf ihren Kontostand werfen und sich darüber wundern, dass sich dieser schon wieder im roten Bereich befindet. Dabei möchten sich die meisten nicht jeden Monat erneut davor fürchten, dass unerwartete Ausgaben den finanziellen Haushaltsrahmen sprengen.

Jürgen Höller, Europas führender Erfolgs- und Motivations-Experte, gibt einfache Tipps, damit das Sparen leichter fällt:

Ausgaben niedrig halten
Häufig geben Menschen ihr Geld schnell für Dinge aus, die sie nicht brauchen, sondern die nur kurzfristig ihre Bedürfnisse befriedigen. Eine Zeitschrift hier, dann noch ein Kaffee zum Mitnehmen an der nächsten Tankstelle – die Ausgaben fallen zunächst nicht ins Gewicht, summieren sich jedoch am Monatsende.

Um alle Beträge im Blick zu behalten, lohnt es sich, ein Haushaltsbuch zu führen. Wer dort alle Ausgaben sowie Einnahmen notiert, weiß am Ende des Monats, welche Posten unnötig waren.

Dabei fällt es leichter, auf Kleinigkeiten zu verzichten, wenn dadurch Geld für bedeutendere Dinge, wie einen geplanten Familienurlaub oder ein Essen mit den Lieben, übrig bleibt. Das Brot für unterwegs oder den heiß geliebten Milchkaffee bereits zu Hause zuzubereiten, spart auf Dauer bares Geld und bedeutet nur geringen Aufwand.

Nicht die neuesten Trends verfolgen
Für viele gehören der modernste Flachbildfernseher oder ein neues Handy zum Lebensstandard dazu. Dafür nehmen sie schnell einen Kredit auf, den Banken heutzutage auch kurzerhand bewilligen.

Jedoch profitieren nur die Banken durch die Zinsen langfristig davon, der Kreditnehmer selbst verliert durch das Abzahlen von Schulden sogar noch Geld und hat dabei einen unnötigen Posten auf dem Haushaltsplan.

Ausgaben sollten stattdessen nicht die monatlichen Einnahmen überschreiten.
Ein neues Mobiltelefon gehört in der Regel nicht zu den dringenden Einkäufen. Häufig genügt ein gebrauchtes, das nur einen Bruchteil des Neuwerts kostet.

Bei großen Anschaffungen wie einem Eigenheim oder einem Auto für die ganze Familie, die sich in der Regel nicht ohne Kredit bezahlen lassen, gilt es, im Vorfeld einen Finanzierungsplan festzulegen.

Wer diesen positiv formuliert, sich also ein genaues Ziel steckt, wann sich wieder wie viel Vermögen auf dem Konto befindet, hat mehr Motivation, dieses Ziel auch zu erreichen.

Sparziele setzen
Einige Menschen streben finanzielle Unabhängigkeit an. Anderen bedeutet es viel, im Alter keine Geldsorgen zu haben oder die Ausbildung der Kinder und Enkel zu finanzieren. Wer ein konkretes Ziel verfolgt und genau festlegt, wofür das ersparte Geld dienen soll, verliert sein Bestreben nicht aus den Augen. Es fällt ihm leichter, für das große Ganze auch kleine Dinge zu entbehren, sodass er sein Vorhaben eher in die Tat umsetzt.

Der Trick mit dem Kleingeld
Fast jedes Kind besitzt ein Sparschwein. Doch mit zunehmendem Alter verzichten die meisten Menschen auf diesen effektiven Sparhelfer. Wer jeden Abend das Kleingeld, das sich über den Tag im Portemonnaie gesammelt hat, dort hineinwirft, kann ohne großen Aufwand regelmäßig sparen.

Häufig handelt es sich dabei um kleine Beträge, die kein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Hat sich nach einiger Zeit hier eine gewisse Summe angesammelt, sollte diese für die schönen Dinge des Lebens, wie etwa ein Wochenende in einem exklusiven Hotel oder ein langersehntes Designerstück dienen.

Steter Tropfen höhlt den Stein
Wer regelmäßig lediglich 10 Prozent seines Gehalts zur Seite legt, baut damit schon nach kurzer Zeit ein bequemes Finanzpolster auf. Damit dieser Betrag gar nicht erst im Monatsbudget auftaucht, sollte er bereits direkt am Monatsanfang auf ein dafür bestimmtes Sparkonto gehen.
 
Weitere Informationen erhalten Sie auch direkt unter www.juergenhoeller.com