Frag einfach die KI!
Intelligente Unterstützung bei alltäglichen Geldentscheidungen?
Kompetenz in Sachen Vermögensaufbau und Anlagestrategien bleibt ein heikles Thema in Deutschland.
Zwar schneidet Deutschland in Finanzfragen in einer OECD-Erhebung zur finanziellen Bildung Erwachsener aus dem Jahr 2023 im Schnitt relativ gut ab. Allerdings erklärte Carmela Aprea, Professorin für Wirtschaftspädagogik an der Universität Mannheim, gegenüber der tagesschau, dass die Aufgaben relativ einfach gewesen seien; es aber im heutigen Finanzumfeld deutlich mehr Kenntnisse brauche.
„Es verwundert also kaum, wenn Menschen sich auch in Sachen Finanzen mit ihren Fragen immer häufiger an ChatGPT und Co. richten“, erzählt Vito Micoli, Betriebswirtschafter und Geschäftsführer bei FI Investments.
Eine aktuelle Studie, die das Meinungsforschungsinstitut YouGov im Auftrag der Zinsplattform Raisin durchgeführt hat, zeigt, dass zehn Prozent der Deutschen auf KI setzen, um sich über Geld- und Anlagethemen zu informieren, womit die cleveren Tools eine ähnliche Größenordnung erreichen wie die klassische Beratung.
Und trotzdem sind sich zahlreiche Privatanleger nicht bewusst, was die Systeme in puncto Finanzen genau leisten können und wo menschliche Expertise unersetzbar bleibt.
Chancen und Risiken gängiger KI-Tools
KI-Anwendungen können den Zugang zu Finanzwissen erleichtern. So sind die gängigen Tools in der Lage, nicht nur Fachbegriffe wie festverzinsliche Bonds,
Risikostreuung oder Zinseszins zu erklären, sondern auch andere Textdaten aus Nachrichtenartikeln oder Analyseberichten. Auch auf gängige Fragen wie „Wie kann ich Geld sinnvoll anlegen?“ liefert der clevere Bot häufig selbstbewusst und in einem überzeugenden Ton eine ganze Bandbreite von Vorschlägen.
„In der Regel bleiben die Antworten aber oberflächlich und generisch“, weiß Micoli und betont: „Für eine konkrete Strategie bräuchte es mehr Tiefe, Individualität und auch Daten, die niemand in ChatGPT und Co. eingeben sollte.“
Hinzu kommt, dass KI nicht neutral berät, sondern Verzerrungen reproduziert. Eine Studie der Universität St. Gallen zeigt, dass die gängigen LLMs bevorzugt US-Aktien empfehlen, zu trendigen Branchen wie Technologie oder Konsumgütern tendieren, einen wenig nachhaltigen „Buy what’s hot“- Ansatz verfolgen, lieber auf teure und riskante Einzeltitel bzw. aktiv gemanagte Anlagen setzen und Portfolios zusammenstellen, deren Gesamtkostenquoten auf Dauer die Rendite schmälern.
„Privatanleger sollten einer KI also niemals blind vertrauen. Gängige Modelle können bestenfalls als Ideengeber dienen“, betont Micoli.
Potenziale von spezialisierten KI-Anwendungen
Auch große Akteure am Finanzmarkt setzen zunehmend auf KI-Modelle. „Diese intelligenten Computersysteme beobachten, analysieren Finanzmärkte und passen Investmententscheidungen dynamisch an veränderte Bedingungen an“, verrät Micoli.
Als zentrale Investment-Engines können manche von ihnen sogar Entscheidungen auf der Basis von Wahrscheinlichkeiten, Risikoindikatoren und klar definierten Regeln treffen. Dafür beobachten solche Systeme in Echtzeit, wie sich Marktregime etwa in Bezug auf Volatilität, Trends oder Stresssituationen verändern, und steuern daraufhin Risikoexposure, Positionsgrößen und Allokationen.
„Damit können menschliche Finanzprofis schneller reagieren, als wenn sie auf klassische, rein diskretionäre Ansätze setzen. Zugleich lassen sich so Bias oder emotionale Fehlentscheidungen weitestgehend ausklammern“, unterstreicht der Experte.
Die finale Kontrolle verbleibt jedoch bewusst bei Finanzprofis mit langjähriger Erfahrung. Sie überwachen das System kontinuierlich und greifen explizit ein, wenn außergewöhnliche Marktereignisse wie geopolitische Entwicklungen oder geldpolitische Entscheidungen auftreten.
„Auch wenn qualitative Faktoren relevant werden, die sich nicht rein datenbasiert abbilden lassen, oder wenn das Risiko bewusst reduziert werden soll, ist ein Mensch gefragt“, führt Micoli aus. Entsprechend verändert sich auch die Rolle der Finanzexperten dahingehend, dass sie Entscheidungen der KI einordnen, begrenzen und verantworten.
Kurzprofil:
Die FI Group zählt zu den führenden Akteuren im FinTech- und Investment-Bereich. Durch die Verbindung von Innovation, Zusammenarbeit und langjähriger Erfahrung bietet das Unternehmen mit „FI Investments – tailoring for you“ ein breit gefächertes Portfolio, das von maßgeschneiderten Finanztechnologie-Dienstleistungen wie FI Wealth Protection oder FI Inflationsschutz PLUS über hochmoderne Trading-Algorithmen bis hin zu einer eigenen Plattform für Vertriebspartner und Kunden reicht.
Mit einem klaren Fokus auf verantwortungsvolles Risikomanagement und attraktive Anlagestrategien – einschließlich Kapitalschutz und Inflationsschutz – setzt das 10- köpfige Team rund um Gründungsmitglieder Vito Micoli und Mirco Patera neben traditionellen Investmentansätzen auch auf moderne Blockchain-Technologie. Transparenz, Offenheit und ein enger Austausch mit Kunden und Partnern bilden dabei die Grundlage für nachhaltigen Erfolg und Wachstum in einer sich schnell verändernden Finanzwelt. Increasing Value – durch Innovation, Expertise und Vertrauen.
Weitere Informationen unter https://fi-investments.com/landing-page/