Zahnseide, ade?

Nein, sagt KU64-Zahnexperte entschieden

Im neuen amerikanischen Ratgeber für gesundes Leben, Dietary Guidelines for Americans, taucht der Einsatz von Zahnseide für ein intaktes Gebiss – im Gegensatz zu den letzten 30 Jahren – nun nicht mehr auf. Der Nutzen des dünnen Fadens im Kampf gegen Karies & Co. sei wissenschaftlich nicht eindeutig belegt und poliere, so heißt es, wohl eher das Gesundheitsgewissen.

Doch Dr. Ziegler, leitender Zahnarzt und Gründer der KU64-Zahnarztpraxis aus Berlin, mahnt:  
„In schwer zugänglichen Zahnzwischenräumen tummeln sich nach wie vor gefährliche Bakterien, an die die Zahnbürste nur schlecht oder gar nicht herankommt. Auch Essensreste bleiben darin unentdeckt, eine perfekte Nahrungsgrundlage für die unangenehmen Kleinstlebewesen. Bei mangelnder Hygiene entsteht mit der Zeit auf den Zähnen und am Zahnfleischrand ein klebriger, lebendiger Bakterienteppich, auch Plaque genannt. Wird diese weißlich graue Substanz nicht entfernt, zum Beispiel mithilfe von Zahnseide, kann sich Zahnstein bilden, den Betroffene weder durch Spülen noch durch gründliches Putzen entfernen können.

Die Folge:
Die Gefahr für Karies- und Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis steigt. Bei Letzterem besiedeln die im Zahnbelag lebenden Bakterien die Wurzeloberfläche und fangen an langsam in Richtung Wurzelspitze zu wandern. Als Abwehrreaktion des Körpers werden nicht nur die schädlichen Eindringlinge getötet, sondern auch der Zahnhalteapparat abgebaut. Der Zahn lockert sich und fällt schließlich aus. Neben Zahnverlust erhöht sich durch Zahnfleischentzündungen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall sowie Fehlgeburten.“

Tipp:
„Ungewachste Zahnseide beseitigt mehr Belag als gewachste. Dabei unbedingt für jeden Zwischenraum einen neuen Fadenabschnitt benutzen, um bereits gelöste Bakterien nicht zu verteilen, und abschließend gründlich mit Wasser nachspülen. Zu guter Letzt stellt der Einsatz eines Zungenschabers eine sinnvolle Ergänzung zur täglichen Mundpflege dar.“

Achtung:
„Unsachgemäßer Gebrauch der Zahnseide kann die sensiblen Papillen, also den dreieckförmigen Zahnfleischbereich zwischen den Zähnen, zerstören. Folge: Im wahrsten Sinne des Wortes ein einschneidendes Erlebnis. Denn die zerstörten Papillen wachsen nur teilweise wieder nach. Die sinnvolle Anwendung von Zahnseide setzt deshalb etwas Wissen und Übung voraus.“
KU64 bietet regelmäßig Prophylaxesprechstunden an – so lernen bereits die Kleinsten den richtigen Umgang mit zahnfreundlichen Hilfsmitteln.

KU64 ist Berlins größte Premium-Zahnarztpraxis,
die mit 22 Spezialisten und über 110 Mitarbeitern alle Leistungen der Zahnmedizin abdeckt. Hochwertige Technik unterstützt dabei bis ins Detail ein umfangreiches System von Synergien. An 7 Tagen die Woche und auf fast 2.000 m² Fläche greifen Praxis, Chirurgie und ein eigenes Dentallabor ineinander.

Bei der Praxisgründung 2005 verfolgte Gründer und Inhaber Dr. Stephan Ziegler ein außergewöhnliches Raumkonzept, das visuell in keiner Weise Parallelen zu einer Zahnarztpraxis aufweisen sollte – angelehnt an die Theorie der Healing Architecture.

Zusammen mit dem renommierten Architekturbüro Graft ließ er mit der KU64-Zahnarztpraxis ein Dental-Spa errichten, das mit seinem wellenförmigen Innenraumdesign an eine Dünenlandschaft erinnert.

Sowohl große als auch kleine Patienten fühlen sich von diesen speziellen Wohlfühl-Raumwelten angesprochen und finden dort unter anderem einzigartig gestaltete Elemente wie Bar, Lounge, mediale Behandlungsräume, Indoorspielplatz und Karieshöhle vor.

Wer gern mehr erfahren möchte, findet weitere Informationen direkt unter www.ku64.de