Wenn der Körper leise Alarm schlägt

Drei Zeichen für mehr Bewegungsbedarf

Zwischen Arbeit, Terminen und privaten Verpflichtungen bleibt Sport oft auf der Strecke – das wirkt sich langfristig auf die Gesundheit aus. 

Der Körper schickt jedoch Signale als Warnung: ein verspannter Nacken, schwere Beine oder anhaltende Müdigkeit. Diese Zeichen werden im Alltag allerdings schnell runtergespielt und anschließend zur neuen Normalität. 

„Dabei können wiederkehrende Beschwerden ein Anlass sein, genauer hinzuschauen und dem eigenen Wohlbefinden mehr Aufmerksamkeit zu schenken“, weiß Chaled Qarizada, Physiotherapeut und Gründer von Physio CKI, und erklärt, worauf es zu achten gilt.

Warnsignal 1: Verspannungen kehren immer wieder

Ein steifer Nacken nach einem langen Tag am Schreibtisch oder schmerzende Schultern nach einer vollen Woche sind vielen Menschen vertraut. 

Treten die Beschwerden regelmäßig auf, liegt das Problem oftmals in kleinen Angewohnheiten: Häufig steht der Bildschirm zu niedrig oder zu seitlich, die Schultern ziehen beim Tippen unbemerkt nach oben oder das Telefon wird zwischen Ohr und Schulter eingeklemmt. 

Auch langes Sitzen ohne Positionswechsel, einseitiges Tragen schwerer Taschen und Stress können die Muskulatur dauerhaft beanspruchen. 

Hilfreich ist, etwa alle 30 bis 60 Minuten kurz die Position zu wechseln: aufstehen, ein paar Schritte gehen und die Schultern locker kreisen. Ein Bildschirm auf passender Höhe verhindert zudem eine dauerhaft nach vorne geneigte Kopfhaltung. 

„Entscheidend ist nicht die eine perfekte Haltung, sondern regelmäßige Bewegung und Abwechslung“, erklärt der Physiotherapeut.

Warnsignal 2: Erschöpfung wird zum Dauerzustand

Müdigkeit nach einer kurzen Nacht ist normal. Fühlt sich der Körper jedoch trotz ausreichenden Schlafs häufig schwer und ausgelaugt an, lohnt sich ein genauerer Blick auf den Alltag und die eigene Gesundheit. 

Ein ausgeglichener Schlafrhythmus, Tageslicht am Morgen und kurze Bewegungspausen bringen den Kreislauf in Schwung und spenden den Tag über Kraft. 

Statt eines intensiven Trainings kann ein zehn- bis zwanzigminütiger Spaziergang ein guter Anfang sein. 

„Wichtig ist, die Belastung schrittweise zu steigern und darauf zu achten, ob Bewegung Energie gibt oder die Erschöpfung verstärkt. Sportliche Aktivität sollte guttun und nicht zusätzlich belasten“, mahnt Chaled Qarizada. 

Wird die dauerhafte Erschöpfung trotz mehr Aktivität nicht besser, könnte das ein Hinweis auf andere körperliche Beschwerden sein.

Warnsignal 3: Kleine Beschwerden gehören plötzlich zum Alltag

Ein Ziehen im Rücken, ein unangenehmes Gefühl im Knie oder eine eingeschränkte Beweglichkeit am Morgen wirken zunächst oft harmlos. 

„Werden solche Beschwerden jedoch zu regelmäßigen Begleitern, schränken sie den Alltag ein oder halten sie über längere Zeit an, sollten sie nicht einfach hingenommen werden“, weiß der Experte. 

Hilfreich ist zunächst, die Beschwerden genauer zu beobachten: Wann treten sie auf, bei welchen Bewegungen und wie lange halten sie an? 

Ein kurzes Schmerztagebuch kann dabei helfen, mögliche Auslöser zu erkennen. Bei leichten Beschwerden sollte man die Bewegung, die sie verstärkt, vorübergehend anpassen – nicht aber automatisch jede Aktivität einstellen.

Bewegung als bewusster Teil des Alltags

Mehr Bewegung muss nicht gleich ein umfangreiches Trainingsprogramm für jeden Tag bedeuten. Oft beginnt sie mit kleinen, realistischen Veränderungen: regelmäßig aufstehen, Wege zu Fuß zurücklegen, die Position wechseln oder kurze aktive Pausen einplanen. Entscheidend ist, Bewegung passend zum eigenen Alltag und zur persönlichen körperlichen Verfassung zu gestalten. 

„Wer nicht weiß, wie und wo er anfangen soll, kann sich Hilfe holen. Eine passende Anlaufstelle sind Physiotherapeuten: Sie können gezielte Übungen zeigen, die sich für die individuellen Beschwerden und Bedürfnisse eignen“, erklärt Chaled Qarizada abschließend. 

Nur wer körperliche Signale ernst nimmt, schafft eine gute Grundlage für mehr Wohlbefinden und langfristige Bewegungsfreude.

Physio CKI ist einer der führenden regionalen Anbieter für moderne, ambulante Physiotherapie in Köln, Düsseldorf, Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Das 2013 gegründete Unternehmen führt an 18 Standorten jeden Tag mehr als 1.500 Behandlungen durch. 

Das Angebot reicht von klassischer Krankengymnastik und manueller Therapie über Sport- und Kinderphysiotherapie bis hin zu Hausbesuchen, Rehasport und innovativen Verfahren wie dem Antischwerkraft-Laufband AlterG. 

Physiotherapeut und Gründer Chaled Qarizada legte den Grundstein für das Unternehmen auf gerade einmal fünf Quadratmetern im Vereinshaus des TSV Germania Windeck. 

Heute leitet er eine der am schnellsten wachsenden Healthcare-Brands der Region und teilt seine unternehmerischen Erfahrungen unter anderem in seinem eigenen Business-Podcast „INSIDE CKI“.

Weitere Informationen gibt es unter www.physio-cki.de