Teilnehmer*innen mit rheumatischen Erkrankungen für klinische Studie gesucht

Universitätsklinikum Freiburg untersucht Verträglichkeit und Alltagstauglichkeit von Schachtelhalm-Tee bei leichter Krankheitsaktivität

Das Uni-Zentrum Naturheilkunde der Klinik für Innere Medizin II am Universitätsklinikum Freiburg sucht Teilnehmer*innen mit einer chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung für eine klinische Studie zu Schachtelhalm-Tee. 

Die Studie untersucht, ob Schachtelhalm-Tee im Alltag gut vertragen wird und ob sich Beschwerden oder Entzündungswerte im Blut verbessern. 

Teilnehmen können Patient*innen, die trotz ihrer Behandlung noch Beschwerden haben. Die bestehende rheumatologische Therapie bleibt unverändert.

„Viele Menschen mit rheumatischen Erkrankungen fragen nach pflanzlichen Ergänzungen zu ihrer Therapie“, sagt Prof. Dr. Roman Huber, Leiter des Uni-Zentrums Naturheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg. „Wir untersuchen deshalb, ob Schachtelhalm-Tee zusätzlich zur bestehenden Behandlung gut verträglich ist und ob sich Entzündungswerte und Beschwerden messbar verändern.“

Ablauf und Voraussetzungen der Studienteilnahme

Die Studienteilnahme dauert sechs Wochen. Über einen Zeitraum von vier Wochen trinken die Teilnehmenden täglich 300 Milliliter Schachtelhalm-Tee. Der Tee wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. 

In diesem Zeitraum finden insgesamt sechs Besuche im Uni-Zentrum Naturheilkunde des Universitätsklinikums Freiburg statt. Die medikamentöse Therapie wird nicht verändert.

Teilnehmen können erwachsene Patient*innen mit einer chronisch entzündlichen rheumatischen Erkrankung. Dazu gehören zum Beispiel rheumatoide Arthritis, Spondylarthritis oder systemischer Lupus erythematodes.

Voraussetzung ist, dass die Erkrankung aktuell leicht aktiv ist.

Das bedeutet, dass noch Beschwerden bestehen oder Entzündungswerte im Blut erhöht sind.

Die bisherige medikamentöse Therapie sollte in nächster Zeit nicht geändert werden.

Interessierte können sich per E-Mail an folgenden Kontakt wenden:

Johanna Fleischmann
E-Mail: johanna.fleischmann(at)uniklinik-freiburg.de

Quelle:
Universitätsklinikum Freiburg - Mitteilung vom 3. März 2026