Echte Therapie statt Freizeitkonsum
Die Cannabis-Reform kommt
Für viele Menschen mit schweren oder chronischen Erkrankungen ist medizinisches Cannabis längst mehr als ein Trend: Es ist eine dringend benötigte therapeutische Option, die Lebensqualität zurückbringen kann.
Besonders Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen, neurologischen Erkrankungen wie MS, spastischen Beschwerden, Appetitverlust oder Übelkeit durch Chemotherapien profitieren von sorgfältig dosierbaren Cannabisextrakten.
Doch genau diese Menschen geraten immer stärker in den Hintergrund – weil Telemedizinplattformen vermehrt dazu genutzt werden, sich rezeptpflichtige Cannabisprodukte „per Klick“ für den Freizeitkonsum zu sichern, oft ohne echten Arztkontakt.
Die Folge: unkontrollierte Mengen, fragwürdige Indikationen und kaum medizinische Begleitung.
Gesetzesreform schafft Ordnung zum Schutz der Patientinnen und Patienten
Die vom Bundeskabinett beschlossene Gesetzesänderung setzt hier an: Künftig soll Medizinalcannabis nur nach einem persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt verschrieben und ausschließlich in Apotheken vor Ort abgegeben werden. Damit soll der missbräuchliche Online-Bezug eingedämmt werden – zum Vorteil der Menschen, die Cannabis tatsächlich zur Linderung schwerer Symptome benötigen.
Gezielte Therapie statt anonymer Online-Abgabe
Für eine wirksame Behandlung kommt es nicht nur auf das Produkt an, sondern vor allem auf eine sichere Dosierung und eine ärztliche Begleitung. Unter medizinischer Anleitung können Cannabisarzneien passgenau eingestellt werden und helfen, belastende Symptome zu reduzieren.
Sie lassen sich zuverlässig in bestehende Therapien integrieren, etwa in der Schmerzbehandlung oder bei neurologischen Krankheitsbildern. Genau diese therapeutische Sicherheit entsteht nur in einem persönlichen ärztlichen Gespräch. Anbieter wie Stada betonen deshalb die Bedeutung einer engmaschigen Betreuung und unterstützen die geplante Reform ausdrücklich.
Durch Aufklärung und Arbeitshilfen übernimmt Stada zusätzlich als Schnittstelle zwischen Ärzten und Apothekern Aufklärungsarbeit im immer noch stigmatisierten Markt.
Therapie braucht Vertrauen – nicht anonyme Klick-Medizin
Für Betroffene zählt nicht der schnelle Zugang, sondern die richtige Therapie:
- Welche Beschwerden stehen im Vordergrund?
- Welche Wirkstoffe sind geeignet?
- Welche Dosierung ist sicher?
All das lässt sich nur im Austausch mit spezialisierten Ärztinnen und Ärzten klären, nicht in anonymen Online-Formularen.
Auch Apotheken vor Ort spielen eine wichtige Rolle: Sie beraten zur Anwendung, erklären Dosierungen und begleiten die Therapiesicherheit.
Weitere Informationen über medizinisch eingesetzte Cannabisarzneien finden sich etwa unter www.canna.stada.de.