Gegrilltes Geflügel mit dem gewissen Extra

Marinaden – von mild bis würzig

Geflügelliebhaber wissen den unverwechselbaren Geschmack von Hähnchen und Co. zu schätzen.

Doch neben der puren Gaumenfreude gibt es auch noch das Genuss-Plus:
Mit unterschiedlichsten Marinaden werden Geflügelrezepte noch vielseitiger. Denn dank Marinade wird das Fleisch nicht nur extra zart, sondern gewinnt auch geschmacklich noch die eine oder andere Nuance dazu.

Der Fantasie sind dabei kaum Grenzen gesetzt – und Abwechslung ist garantiert.

Wie wird Geflügel richtig mariniert?
Ob asiatisch angehauchtes Geflügel mit Soja-Ingwer-Marinade oder provenzalisch mit Knoblauch und Senf – erlaubt ist, was schmeckt.

Für das Grundgerüst einer jeden Marinade braucht es nur drei Zutaten:
Durch Säure wie Essig, Zitronensaft, Wein, saure Sahne oder Buttermilch werden Hähnchen und Co. noch zarter, Öl macht das Fleisch geschmeidig und Gewürze und frische Kräuter sorgen für den einmaligen Geschmack.

Alle Zutaten werden ganz einfach mit einer Gabel oder einem Schneebesen vermengt.

Zusätzliche Schärfe verleihen Zwiebeln oder Tabasco, Sojasauce würzt und Honig oder Zucker runden sehr scharfe Kombinationen ab. Salz entzieht dem Fleisch Wasser und sollte daher erst kurz vor dem Grillen zum Einsatz kommen. Grobes Meersalz und Rauchsalz schmecken dabei besonders gut.

Der richtige Umgang mit mariniertem Geflügel
Je nach Marinade und Teilstück muss das Fleisch unterschiedlich lange ruhen - am besten im Kühlschrank in einem verschlossenen Gefrierbeutel. Ihre volle Wirkung kann die Marinade entfalten, wenn das Fleisch komplett damit bedeckt ist.

Wichtig ist, dass die Gewürze tief in das Geflügelfleisch einziehen. So sind feine Aromen vor der Hitze geschützt, während Gewürze auf der Oberfläche schnell verbrennen würden.

Werden Kräuter im Ganzen oder grob gehackt in die Marinade gegeben, lassen sie sich ganz leicht vor dem Grillen abwischen.

Und auch besonders ölhaltige Marinaden sollten unmittelbar vor dem Grillen vom Geflügelfleisch abgetupft werden. Sonst tropft das Öl in die Glut und es entsteht Rauch, der unangenehm riecht und den Grillspaß stören kann.

Wer diese Tipps beachtet, wird mit einem rundum gelungenen Geschmackserlebnis belohnt!

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