Grillen für jeden Geschmack

... alle warten (nicht nur) auf das Steak!

Es ist wieder soweit:
Das Grillfieber ist ausgebrochen! Nicht nur in den USA ist daraus eine Art Volkssport geworden, sondern auch hierzulande erfreuen sich viele Fleischliebhaber am Braten im Freien.

Doch in Zeiten, in denen die vegetarische und vegane Küche boomt und nach immer mehr geschmacklichen Alternativen und neuen Kreationen sucht, ist auch beim Grillen ein wenig Kreativität gefordert.

Vegetarisch oder gar vegan grillen - schmeckt das überhaupt?

Das Spiel mit dem Feuer
Grillen gilt als eine der ältesten Methoden zur Zubereitung von Speisen. Doch dass das Braten im Feuer entdeckt wurde, könnte einem Zufall zu verdanken sein: Es ist nämlich nicht auszuschließen, dass unsere Vorfahren durch ein ins Feuer gefallenes Stück Fleisch bemerkten, dass dieses besser schmeckte und bekömmlicher war als rohe Kost.

Schon in der Steinzeit nutzten die Menschen Feuer, um Fleisch, Fisch und andere Lebensmittel zu rösten, die sie an Spießen über das offene Feuer hielten. Obwohl uns heute sehr viele andere Möglichkeiten für die Zubereitung unserer Lebensmittel zur Verfügung stehen, bevorzugen zahlreiche Menschen immer wieder den Holzkohlegrill.

Fisch, Fleisch, Tofu und Gemüse
Vorwiegend landen Fleisch, Fisch und Geflügel auf dem Grill, doch auch Vegetarier oder Veganer müssen im Sommer nicht auf ihr Grillerlebnis verzichten: Neben Gemüsespießen in allen Variationen eignen sich für sie Tofu, Seitan als Schnitzel, Steak, Brat- und Grillwürstchen, aber auch Pilze oder Käse als geschmackliche Alternativen.

Mit frischen Kräutern verfeinert stehen diese „echtem“ Grillfleisch wie Steaks und Bratwürstchen in nichts nach. Sie können wie Fleisch direkt auf den Grill gelegt, BBQ-geräuchert oder mariniert werden. Beim Grillen werden die Lebensmittel auf besonders nährstoffschonende und fettsparende Art durch direkte Strahlungshitze zubereitet. Bei etwa 250 °C bräunt die Fleischoberfläche sehr schnell, trocknet gleichzeitig aber nicht aus, da der Saft im Inneren bleibt.

Unnachahmlich sind dabei die zahlreichen Röst- und Aromastoffe, die das Grillen zum einzigartigen Erlebnis und das Essen zum wahren Gaumenschmaus machen.

Vegan Grillen: Tofu-Gemüse-Spieße

Diese Zutaten brauchen Sie

  • 200 g Tofu
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 8-10 Kirschtomaten
  • 1 Maiskolben
  • 6-8 EL Teriyaki-Sauce
  • 2 TL Sesamöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zuerst den Tofu gut abtropfen lassen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Die Würfel in eine kleine Schüssel geben, mit Teriyaki-Sauce mischen und 30 Minuten ziehen lassen, dabei öfter wenden. In der Zwischenzeit die Paprikaschote, die Kirschtomaten und den Maiskolben putzen, trocken tupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Das Gemüse abwechselnd mit dem Tofu auf vier Grillspieße stecken und in eine Alu-Grillschale legen. Unter gelegentlichem Wenden etwa acht Minuten auf dem heißen Grill garen. Die Tofu-Gemüse-Spieße nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und mit Sesamöl beträufeln.

Ich bin durch!
Je nachdem welche Größe das Fleischstück hat, kann die Garzeit variieren. Sie wird von der Kerntemperatur im Gargut bestimmt, doch es ist unmöglich, eine genaue Garzeit für das entsprechende Grillgut anzugeben. Dabei spielen auch Faktoren wie Glutmenge, Hitzeintensität, Windverhältnisse oder Luftfeuchtigkeit eine bedeutende Rolle. Ein Fleischthermometer kann eine nützliche Hilfe sein, während bei flacherem Grillgut die Druckprobe ausreicht, um zu bestimmen, ob das Fleisch durch ist.

Alles rein?
Zuerst das Vergnügen, dann die Arbeit: Fett, Gewürze und Marinaden haben eine unappetitliche Kruste auf dem Grillrost hinterlassen, die es vor der nächsten Benutzung zu entfernen gilt. Während Gas- und Elektrogrills über eine Auffangwanne verfügen, die man nach dem Grillen leicht abwaschen kann, gestaltet sich die Reinigung des Holzkohlegrills schon aufwendiger. Ein Trick, wie man auch diesen schnell wieder rein bekommt, ist feuchtes Zeitungspapier: Darin wird der Rost nach Benutzung einfach für einige Stunden eingewickelt. Das löst die Verkrustungen, die man dann ganz einfach mit einem Schwamm und Spülmittel entfernen kann.

Quelle:
livingpress.de