| In & Out im Frühjahr: Obst und Gemüse statt Blitzdiäten |
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Woran erkennen wohl informierte Menschen, dass der Frühling naht?
An der Sonne? An Schneeglöckchen und Krokussen? Nein – ganz einfach am Kiosk, wo sich jede Zeitschrift mit neuen Diäten schmückt. Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen starten die meisten von uns ins Frühjahr: Schränke auf, Frühlingsgarderobe raus, anprobieren. Au weia, da zwickt und zwackt so einiges. Doch halt: Jetzt Ruhe bewahren und statt hektischer Diäten lieber ganz entspannt die Ernährung auf Frühjahr umstellen. Schließlich kommen bald die ersten zarten Blattsalate und Kräuter auf den Markt. Und überhaupt verlocken bunte Früchte und knackiges Gemüse zum Zugreifen, da der Körper bei wärmeren Temperaturen fast automatisch weniger deftige Kost verlangt. „Im Frühjahr stellt sich der gesamte Organismus um. Diese Chance sollte man nutzen und die Ernährung anpassen anstatt auf schnelle Diäten zu setzen“, so die Ökotrophologin Verena Räsener. Berufstätige, die in der Mittagspause in der Kantine essen, sollten jetzt häufiger die Salatbar ansteuern oder Gemüsebeilagen wählen. „Obst und Gemüse enthalten wichtige Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sowie Sekundäre Pflanzenstoffe, die der Körper braucht. Selbstversorger können sich von zu Hause Gemüsedips oder frisches Obst mitnehmen. Allein der Duft von reifen Früchten macht gute Laune und motiviert zum Zugreifen. Außerdem braucht der Körper viel Flüssigkeit. Saftschorlen sind fruchtig und erfrischend, besonders wenn zwischen verschiedenen Säften variiert wird“, so Räsener weiter. Drei der täglich empfohlenen fünf Portionen Obst und Gemüse sollten, so Experten, während des Arbeitstages verzehrt werden. Wer damit im Frühjahr startet, braucht keine Diäten. Denn Obst und Gemüse sind volumenreich und energiearm, sprich: Sie füllen den Magen und sättigen, haben aber wenig Kalorien. Und wer sich daran gewöhnt hat, kann auf Dauer nicht mehr darauf verzichten. Viele leckere Rezepte und weitere Tipps finden Sie auf www.machmit-5amtag.de.
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