Spinat PDF Drucken E-Mail

... das vielseitige Talent in der Küche 

Einst galt er als der Eisenlieferant schlechthin und wahres Wundermittel - der Spinat. Doch obwohl das grüne Blattgemüse längst nicht so viel Eisen enthält, wie lange Zeit angenommen, ist es dank vieler lebenswichtiger Mineralstoffe und Vitamine dennoch rundum gesund. Ab März kommt der Spinat wieder frisch auf den Markt. Grund genug, das zarte Blattgemüse einmal genauer zu betrachten. Viel Wissenswertes, wertvolle Tipps & Tricks zur Zubereitung und Lagerung sowie raffinierte Rezeptideen rund um den Spinat präsentieren die Beraterinnen vom MAGGI KOCHSTUDIO.

Das ganze Jahr Saison
Spinat ist ein Gemüse asiatischen Ursprungs und spaltet die Gemüter wie kaum ein zweites Lebensmittel. So ruft er entweder starke Ablehnung oder totale Begeisterung hervor. Spinat wird weltweit in großem Umfang angebaut. Die Haupterzeugerländer in der EU sind dabei Italien, Frankreich und Deutschland.

Kenner unterscheiden die verschiedenen Spinatsorten anhand ihrer Aussaattermine. So hat der langstielige Winterspinat in der Zeit von September bis November Saison. Er ist gröber und kräftiger als der Frühjahrs- und Sommerspinat und eignet sich primär zum gekochten Verzehr.

Die zarten Blätter des Frühjahrs- und Sommerspinats haben dagegen von Ende März bis Mai Saison und sind auch hervorragend als Salat zu genießen. In der übrigen Zeit des Jahres ist frischer Spinat bei uns auch aus dem Gewächshaus erhältlich. Und für eilige Köche gibt es das schmackhafte Blattgemüse natürlich auch aus der Tiefkühltruhe.

Auch tiefgefrorener Spinat ist übrigens sehr hochwertig und vitaminreich. Zwar wird das zarte Blattgemüse vor dem Einfrieren blanchiert und verliert dabei rund 30 Prozent seines Vitamin C-Gehalts - viele andere wertvolle Vitamine und Mineralstoffe bleiben beim Einfrieren jedoch größtenteils erhalten.

Grüne Vitaminbomben
Frischer Spinat ist ein wahres Kraftpaket - steckt er doch voller Vitamine und anderer wertvoller Inhaltsstoffe. So enthalten 100 Gramm des zarten Gemüses zum Beispiel 3 bis 4 mg des blutbildenden Spurenelements Eisen. Zudem verfügt Spinat über viel Vitamin C und die lebenswichtigen Mineralstoffe Kalium, Calcium, und Magnesium. Gleichzeitig ist er reich an Ballaststoffen und pflanzlichen Eiweißen sowie Folsäure, die wichtig für den Zellaufbau ist. Und dank seines geringen Kaloriengehalts ist das schmackhafte Blattgemüse darüber hinaus auch noch gut für die Figur und ideal für eine ausgewogene, bewusste Ernährung.

Vielseitig im Geschmack
Pro Kopf verzehren die Deutschen pro Jahr etwa 800 Gramm Spinat, der traditionell zerkleinert in Begleitung von Eiern und Kartoffeln serviert wird. Doch es geht auch raffinierter. Denn egal ob als Blatt- oder Rahmspinat, als Gemüsebeilage, zu Fleisch, Fisch oder als Füllung in Aufläufen - Spinat ist nicht nur sehr gesund, sondern auch besonders vielseitig verwendbar und sollte somit auf keinem Speiseplan fehlen!

Köstlich schmeckt das gesunde Grün zum Beispiel in Aufläufen oder zu Nudeln, wie etwa in der Lachs-Spinat Lasagne. Mit Crème fraîche verfeinert, ist diese Alternative zur klassischen Lasagne mit feinen Lachs-Filets und Blattspinat ein Hochgenuss für Auge und Gaumen. Eine südländische Note erhält das gesunde Blattgemüse in den Ricottaklößchen mit Spinat, angerichtet mit italienischem Ricotta und einer aromatischen Tomatensoße. Lecker-leicht wird es dagegen mit den Schnellen Hühnerbrust-Spinat-Rouladen aus dem MAGGI KOCHSTUDIO. Mit einer klassischen Rouladensoße serviert, ergibt sich so ein herzhaft-köstliches Geschmackserlebnis.

Tipps & Tricks rund um den Spinat

Reife und Aufbewahrung:

  • Spinatblätter sollten beim Kauf stets knackig-frisch und kräftig grün sein.
     
  • Das zarte Gemüse sollte möglichst frisch zubereitet und verzehrt werden, da durch den Einfluss von Luft und Licht wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen.
     
  • Zubereiteter Spinat sollte nicht zu lange warm gehalten werden, da sich das in dem Blattgemüse enthaltene Nitrat sonst in gesundheitsschädliches Nitrit umwandeln kann.
     
  • Spinat lässt sich sehr gut einfrieren. Dazu die frischen Blätter kurz in kochendem Wasser blanchieren, abtropfen und abkühlen lassen und gut verpackt einfrieren.

Zubereitung:

  • Den Spinat vor der Verarbeitung stets sorgfältig verlesen, Wurzeln und harte Stängel entfernen und gründlich waschen.
     
  • Nach dem Abtropfen sollten die grünen Blätter möglichst unzerkleinert weiter verarbeitet werden.
     
  • Idealerweise wird das zarte Gemüse nicht gekocht, sondern blanchiert. Im Gegensatz zum Kochen bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe bei dieser schonenden Garmethode nämlich weitgehend erhalten.
     
  • Spinat benötigt nur eine kurze Garzeit von ca. 5-10 Minuten.

Weitere Tipps & Tricks und jede Menge kreative Rezeptideen rund um den Spinat finden Sie unter www.maggi.de.