| Sonnenschutz: die wichtigsten Antworten |
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... wir alle brauchen ihn - nicht nur am Strand oder im Urlaub. Gemeint ist der ausreichende Sonnenschutz. Er ist wichtig, um unsere Haut zu schützen, und zwar nicht nur gegen Sonnenbrand sondern auch nachhaltig gegen die sogenannten Spätfolgen wie zum Beispiel Hautkrebs.Die wichtigsten Fragen beantwortet Ihnen Ladival® Was sind UV-Strahlen und wie tief dringen sie in die Haut ein? Ultraviolette Strahlen (UV-Strahlen) sind, wie Sonnenstrahlen allgemein, elektromagnetische Wellen unterschiedlicher Länge. Die UV-Strahlen kommen im Sonnenlicht nur zu rund fünf Prozent vor, ihre schädigende Wirkung auf die Haut kann aber erheblich sein. UV-Licht wird nach seiner Wellenlänge in drei Bereiche eingeteilt: UV-C-Strahlen als der kurzwelligste Typ erreichen die Erdoberfläche in kaum messbaren Mengen und sind für die menschliche Haut wenig gefährlich. UV-BStrahlen sind langwelliger und können bis zur untersten Schicht der Oberhaut vordringen. Noch langwelliger sind die UV-A-Strahlen, sie vermögen durch die Basalzellschicht bis in die Lederhaut einzudringen. Die Haut reflektiert nur einen kleinen Anteil der auftreffenden UVStrahlen, der größte Teil gelangt in das Gewebe. Welche Schäden können UV-Strahlen in der Haut anrichten? Die UV-A-Strahlung ist verantwortlich für Hautalterung und Sonnenallergie. Sie kann bis zur Lederhaut eindringen. Dort zerstört sie die elastischen Fasern des Bindegewebes derart, dass sie ihre Wasserbindungsfähigkeit und damit ihre Elastizität verlieren. Die Haut trocknet aus und altert vorzeitig, es bilden sich Falten. Zudem erreichen UV-A-Strahlen in der Lederhaut auch Blutgefäße, die Rückstände von Medikamenten enthalten können, z. B. von bestimmten Antibiotika, Antidepressiva, der Antibabypille oder pflanzlichen Arzneimitteln wie Johanniskraut und Baldrian. Mit diesen Rückständen gehen UV-AStrahlen eine so genannte phototoxische Reaktion ein: Sie verändern die Abbauprodukte, was die Lichtempfindlichkeit der Haut steigern kann. Es kommt zu einem Hautausschlag, der polymorphen Lichtdermatose oder auch ‚Sonnenallergie’. UV-B-Strahlen sorgen für Bräune, sind aber auch für Sonnenbrand und Zellschädigungen bis hin zu Hautkrebs verantwortlich. Sie können bis zur untersten Schicht der Oberhaut vordringen. Dort bewirken sie eine schnellere Zellteilung, die nach einigen Tagen die so genannte Lichtschwiele entstehen lässt, eine Verdickung der Hornschicht an der Hautoberfläche. Die Haut kann dann UV-B-Strahlen besser absorbieren und deren Eindringen in die Haut verhindern. Zudem aktiviert die UV-BStrahlung die Bildung von Melanin, dem hauteigenen Pigment zum Schutz des Zellkerns, das die Haut braun färbt. UV-B-Strahlen können in der Erbsubstanz (DNA) der Hautzellen einzelne Bausteine verkleben. Bis zu einem gewissen Grad repariert der Körper diese Schädigung. Bei intensiver UV-B-Strahlung kann dieser Eigenreparaturmechanismus der Haut die Schäden jedoch nicht mehr vollständig beseitigen. Teilt sich die geschädigte Zelle, gibt sie die Erbinformation nicht mehr korrekt weiter, es können dauerhafte Schädigungen der Haut bis hin zum Hautkrebs zurückbleiben. Diese Schäden entstehen bereits, bevor sich die Haut in der Sonne sichtbar rötet. Sie können auch das Immunsystem unterdrücken und das Wachstum defekter Zellen dadurch verstärken. Warum sind auch Infrarot-A-Strahlen schädlich für die Haut? Das Sonnenlicht besteht zu 33 Prozent aus Infrarot-A-Strahlen (IR-A-Strahlen). Diese Strahlen beschleunigen die vorzeitige Alterung der Haut, indem sie bis in die Unterhaut eindringen und dort die Hautzellen schädigen. Die IR-A-Strahlen lösen die Bildung übermäßig vieler freier Radikale aus, was wiederum zu einer verstärkten Produktion eines Kollagen abbauenden Enzyms führt. Die Haut kann Feuchtigkeit schlechter speichern, verliert an Elastizität und trocknet schneller aus. Faltenbildung ist die Folge. Ein im Sonnenschutz enthaltener Infrarot-ASchutzkomplex aus ausgewählten Antioxidantien kann die Zellschädigung stoppen bzw. verhindern. Sind auch die Infrarot-Strahlen von Wärmelampen oder Infrarotkabinen schädlich? Bei Infrarot-Wärmelampen handelt es sich um gezielte Anwendungen im medizinischen Bereich. Dort nutzen Ärzte in genau dosierten Bestrahlungen die Wärme erzeugende Wirkung von Infrarot-Strahlung, z. B. in der Physiotherapie oder bei der Behandlung von Krebserkrankungen. Für Infrarotkabinen und die Wärmestrahlung in Saunen liegen noch keine konkreten Forschungsergebnisse vor; hier besteht noch Forschungsbedarf, dem sich die Wissenschaftler des Instituts für Umweltmedizinische Forschung momentan widmen. Allerdings strahlen diese Geräte vor allem im Infrarot-B- und -C-Bereich und sind daher vermutlich unproblematisch. Was bedeutet COLIPA Ratio? Warum sollten Menschen mit Sonnenallergie Sonnenschutzmittel mit Emulgatoren meiden? Eine Sonnenallergie ist weniger eine Allergie gegen die Sonne, vielmehr reagiert die Haut allergisch auf die Kombination von Emulgatoren und Sonne. Emulgatoren sind Inhaltsstoffe in Kosmetik- und Sonnenschutzprodukten, die die Vermischung von Fett und Wasser ermöglichen. In der Regel sind sie gut verträglich. In bestimmten Fällen können sie unter der Einwirkung von Sonnenlicht aber zu negativen Reaktionen mit der Haut führen – Quaddeln, Bläschen, Juckreiz sind die Folge. Vor allem photoinstabile Polyethylenglykol-(PEG-)Emulgatoren können durch Sonnenstrahlen zersetzt werden und unschöne Hautreaktionen auslösen. Deshalb sind alle Ladival®-Produkte frei von PEG-Emulgatoren. Bei besonders empfindlichen Menschen reagiert die Haut auch auf Emulgatoren, die nicht aus PEG bestehen. Dann ist ein vollkommen emulgatorfreier Sonnenschutz wie Ladival® Allergische Haut oder Ladival® Regeneration erforderlich. Emulgatoren können sich bis zu 24 Stunden in der Haut halten, deshalb sollten Sonnenallergiker auch vor und nach dem Sonnenbaden prinzipiell auf emulgatorhaltige Körperpflegemittel verzichten und stattdessen After-Sun-Pflege Wie lange muss ich nach dem Eincremen warten, bis ich in die Sonne darf? Alle Ladival®-Sonnenschutzprodukte enthalten UV-Filtersysteme und einen IR-A-Schutzkomplex, die sofort nach dem Auftragen der Creme, der Lotion oder des Sprays wirksam sind. Wie lange darf ich mit Sonnenschutzmittel in der Sonne bleiben? Generell gilt: Sind erste Rötungszeichen auf der Haut sichtbar, ist es schon zu spät, um Schäden zu vermeiden. Für die Dauer eines unbedenklichen Aufenthaltes in der Sonne ist die Eigenschutzzeit ausschlaggebend. Das ist die Zeitspanne, für die ungebräunte Haut der Sonne ausgesetzt sein kann, ohne dass sie rot wird. Die Eigenschutzzeit hängt vom individuellen Hauttyp ab. Wird die Eigenschutzzeit mit dem verwendeten Lichtschutzfaktor multipliziert, ergibt sich die maximale Dauer eines Sonnenbades ohne Sonnenbrand. Habe ich als Sonnentyp 2 beispielsweise eine Eigenschutzzeit von 20 Minuten, kann ich mit einem Lichtschutzfaktor von 15 theoretisch 300 Minuten, also fünf Stunden, in der Sonne bleiben, ohne dass meine Haut sich rötet. Hautärzte empfehlen, diese errechnete Zeit nur zu zwei Dritteln auszunutzen. Denn auch ohne sichtbare Hautrötung schädigen Sonnenstrahlen die Haut. Wer während dieser Zeit schwimmt, stark schwitzt und sich mit einem Handtuch abtrocknet, muss sofort nachcremen, um die Schutzdauer zu erhalten. Bei wiederholten Sonnenbränden summieren und festigen sich die Schäden in den Hautzellen, das Hautkrebsrisiko steigt. Warum gibt es Ladival®-Sonnenschutz nur bis Lichtschutzfaktor 50? Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt Auskunft über die Wirksamkeit eines Sonnenschutzmittels im Bereich der UV-B-Strahlung. Er wird erreicht durch Filtersysteme, die UV-B-Strahlung absorbieren und sie nicht in die Haut gelangen lassen. Dabei steigt die Absorptionsfähigkeit eines Filters nicht proportional zur Erhöhung des Lichtschutzfaktors: Ein Sonnenschutzmittel mit LSF 15 absorbiert 93 Prozent der UV-B-Strahlen, ein Mittel mit LSF 30 absorbiert 97 Prozent der Strahlung, also nur geringfügig mehr. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto geringer die zusätzliche Steigerung der Absorption. Zudem bedeutet die Erhöhung des Lichtschutzfaktors auch eine verstärkte Zugabe von Filtersubstanzen. Bei einem LSF von über 50 können die erforderlichen zusätzlichen Substanzen die Haut unnötig reizen. Die nur minimale Erhöhung der Absorptionsfähigkeit rechtfertigt nicht die Gefahr der Hautreizung. Der LSF 50 ist europaweit der höchste Lichtschutzfaktor. Was ist der Unterschied zwischen synthetischen undphysikalischen Filtern? Synthetische Filter sind organische Moleküle, die die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung absorbieren und sie in harmlose Wärme umwandeln. Physikalische Filter hingegen reflektieren die UV-Strahlen: Kleine Partikel, so genannte Mikropigmente, liegen wie Spiegel auf der Haut. Sie dringen nicht in die Haut ein, sondern bleiben an der Oberfläche liegen. Sehr empfindliche Menschen können auf synthetische Filter mit Unverträglichkeit reagieren, sie sollten zu Sonnenschutzmitteln mit rein physikalischen Filtern greifen (z. B. Ladival® Für Kinder Reine Mikropigmente). Produkte mit Mikropigmenten sind nicht für Menschen mit trockener Haut geeignet, da die enthaltenen Pigmente leicht austrocknend wirken. Wie funktioniert Sonnenschutz von innen? Ist die Haut der Sonne ausgesetzt, bilden sich in den Hautzellen unter der Einwirkung der UV- und IR-A-Strahlen freie Radikale. In ungesundem Übermaß führen diese aggressiven Sauerstoffverbindungen zu oxidativem Stress. Er ist verantwortlich für vorzeitige Hautalterung, für Sonnenallergie und Faltenbildung sowie für Rötungen und Sonnenbrand. Bestimmte Substanzen sind in der Lage, das körpereigene Abwehrsystem beim Kampf gegen die freien Radikale zu unterstützen und die Haut vor Schädigungen durch UV- und IR-A-Strahlen zu schützen. Diese Substanzen bezeichnet man als Radikalfänger oder Antioxidantien. Werden dem Körper diese Antioxidantien zugeführt (z. B. mit Ladival® Sonnen Kapseln), kann der Körper ein Depot an Radikalfängern aufbauen, mit dem er oxidativem Stress durch UV-A- und UV-B-Strahlung entgegentritt. Die Haut ist vor Sonnenbränden sowie vorzeitiger Alterung durch Sonneneinwirkung (Lichtalterung) besser geschützt. Damit der Körper das Radikalfängerdepot aufbauen kann, sollte mit der Einnahme der Sonnen Kapseln bereits vier Wochen vor der Sonnensaison begonnen werden. In der Sonne selbst ist zusätzlich ein äußerlicher Sonnenschutz erforderlich. Brauche ich eine Sonnenschutzcreme, wenn ich eine Tagescreme oder Make-up aufgelegt habe? Viele Tagescremes und Make-ups enthalten heutzutage einen Lichtschutzfaktor. Dieser ist aber in der Regel sehr niedrig. Da das Gesicht mit seinen Sonnenterrassen Wangen, Nase und Stirn besonders der Sonne aussetzt ist, reicht dieser Schutz meist nicht aus. Vor allem im Hochsommer, in südlichen Ländern und auch beim Alpinsport – also immer dann, wenn die Sonneneinstrahlung sehr intensiv ist – ist ein höherer Lichtschutzfaktor nötig. Zudem sind Tagescremes und Make-ups oft nicht wasserfest und lösen sich beim Schwimmen oder durch Schwitzen auf. Es macht daher Sinn, ein wasserfestes Sonnenschutzprodukt zu verwenden. Kombiniert mit Make-up und eventuell etwas Puder, der mit seinen Farbpigmenten zusätzlich als Lichtschutz fungiert, ist das Gesicht optimal geschützt. Sonnenallergiker sollten mit der Verwendung von Make-up vorsichtig sein; die enthaltenen Parfüme, Emulgatoren und Farbstoffe können die Allergie auslösen bzw. sie verstärken. Wie kombiniere ich Sonnenschutz und Pflegeprodukte für das Gesicht am sinnvollsten? Wer eine normale Haut hat, kann zum Schutz vor der Sonne statt der Tagescreme einfach eine Sonnenschutzcreme für das Gesicht verwenden. Anschließend Make-up auftragen – fertig. Um den Sonnenschutz zwischendurch schnell aufzufrischen, kann man sich ein transparentes Sonnenschutzspray wie das von Ladival® auf die Handinnenflächen sprühen und es dann sanft auf das Gesicht auftragen. Wer möchte, pudert das Gesicht danach wieder ab, so bleibt das Makeup intakt. Bei sehr trockener Haut ist eine Sonnenschutzcreme eventuell nicht reichhaltig genug. Dann sollte zuerst die gewohnte Tagespflege, danach der Sonnenschutz und als letztes das Make-up aufgetragen werden. Dazwischen jeweils kurz warten, bis die einzelnen Produkte gut in die Haut eingezogen sind. Nur bei Verwendung von Produkten der Ladival®-Serie Schutz und Regeneration ist eine andere Reihenfolge empfehlenswert. Das darin enthaltene Schutzenzym Photolyase ist in kleine Fettkügelchen (Liposome) verpackt, damit es direkt in die Hautzelle gelangen kann. Deshalb sollte das Sonnenschutz Fluid immer zuerst aufgetragen werden, damit die Liposome unmittelbar in die Haut eindringen können. Nach einer Wartezeit von 20 Minuten kann man dann eine reichhaltigere Pflege sowie ein Make-up verwenden. Warum kann es nach der Verwendung von Sonnenschutzmitteln zu Flecken auf der Kleidung kommen? Gelbliche Flecken oder Ränder auf der Kleidung sind auf die UV-A-Filtersubstanz zurückzuführen, die in allen Sonnenschutzmitteln enthalten ist. Dieser Filter schützt insbesondere vor den Schäden durch UV-A-Strahlung, also vor frühzeitiger Hautalterung und Sonnenallergie. Bisher ist es noch nicht gelungen, die Filtersubstanz derart zu verändern, dass die Wirkung erhalten bliebe und sich gleichzeitig eine Fleckenbildung vermeiden ließe. Erfahrungsgemäß entstehen die Flecken dann, wenn man das Sonnenschutzmittel sehr reichlich aufträgt oder die Kleidungsstücke mit der Haut in Berührung kommen, bevor das Sonnenschutzmittel vollständig in die Haut eingezogen ist. Verunreinigte Kleidung sollte möglichst sofort gewaschen werden; je älter der Fleck ist, desto schwieriger lässt er sich auswaschen. Aus Baumwolltextilien lassen sie die Flecken am leichtesten entfernen. Es hat sich bewährt, Flüssigwaschmittel zu verwenden und die Kleidungsstücke bei der maximal zulässigen Temperatur zu waschen. Wie wasserfest ist ‚wasserfester Sonnenschutz’? Damit ein Sonnenschutzmittel die Bezeichnung ‚wasserfest’ tragen darf, muss es nach einer standardisierten Wässerung noch mindestens 50 Prozent des angegebenen Lichtschutzfaktors aufweisen. Bei der standardisierten Wässerung wird das Produkt beim Baden im Whirlpool getestet: Behält der Lichtschutzfaktor nach zwei 20-minütigen Bädern noch mindestens die Hälfte seiner Wirkung, ist das Produkt ‚wasserfest’. Bleibt dieser Wirkungsgrad auch nach vier 20-minütigen Bädern erhalten, gilt das Produkt als ‚extra wasserfest’. Ladival erhalten Sie in der Apotheke - Fragen zu den Produkten oder zu deren Anwendung werden Ihnen dort gern ausführlich beantwortet Für weitere Informationen können Sie auch dem weiterführenden Link folgen, der Sie direkt zu Ladival führt - www.ladival.de
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